Pflegen & Waschen

Eine regelmäßige Pflege verlängert das Puppenleben

Der Alltag einer Puppe ist ganz schön abwechslungsreich.

Sie spielen mit im Garten. Reichen die Stifte an, wenn gemalt wird. Sind Lesepate in der Bücherecke. Oder warten geduldig zum kuscheln im Bett.

Sie duften nach den Lieblingsplätzchen, nach dem letzten Besuch im Park oder einfach nach der Puppenmama oder dem Puppenpapa. Kinder lieben diesen eigenen Geruch und die kleinen "Leberflecken" auf der Haut ihres Spielgefährten.

 

Eine Stoffpuppe, die Dein Kind regelmäßig auf großen und kleinen Abenteuern begleitet, verändert mit der Zeit ihr Aussehen.

Ihre Haut - der Stoff - bekommt mit der Zeit einen leicht anderen Farbton. Kleine Flecken erzählen von erlebten Abenteuern. Körper und Gliedmaßen gewöhnen sich an das Spielverhalten des Kindes und nehmen gewohnte Formen an.

Die liebgewonnene Puppe bekommt mit der Zeit eine Patina, die ihre Geschichte erzählt.

 

Das Puppenleben kann mit einer regelmäßigen Pflege enorm verlängert werden.

  • Kleine Knübbelchen bilden sich manchmal an besonders beanspruchten Stellen, wie z. B. an den Händen oder der Nase. Sie können vorsichtig mit einem Fusselkamm entfernt werden.
  • Frisches Aussehen erwünscht?                                                                                                                                                            Dazu roten Bienenwachs, zB. karminroter Wachsmalstift der Firma Stockmar, auf ein kleines Tuch aufmalen.                                Anschließend mit dem bemalten Tuch vorsichtig über die Puppenwangen streichen bis die gewünschte Röte erreicht ist.
  • Regelmäßiges Kämmen der Haare verhindert Verfilzen und Verknoten.                                                                                             Dazu mit einem groben Kamm oder den Fingern die einzelnen Haarsträhnen auseinander ziehen.                                                  Falls es nun doch einmal passiert ist und sich ein Knoten hartnäckig hält, dann können einzelne Haarsträhnen entfernt werden, ohne dass es großartig auffällt.

 

Waschanleitung für Waldorfpuppen und andere Stoffpuppen

Kleine Flecken...

  • ... kannst Du mit einem feuchten Lappen oder einer weichen Bürste und sanftem Reinigungmittel, z.B. Babyshampoo, entfernen. Dazu mit kleinen, kreisenden Bewegungen über den Stoff streichen. Achte darauf, dass Du nicht zu fest reibst und rubbelst!

 

Bei größeren Verunreinigungen...

  • ... verträgt die Puppe ein mehrstündiges Vollbad.
  • Du kannst sie bei max. 30°C und unter Zugabe von ein wenig Wollwaschmittel in eine große Wanne legen. Tauche die Puppe ruhig ganz unter, sodass sie komplett mit Wasser bedeckt ist.
  • Ihre Haare kannst du hochbinden, oder einfach mitwaschen.
  • Hartnäckige kleine oder größere Flecken kannst Du nun mit einem Tuch oder einer weichen Bürste mit vorsichtigen, kleinen kreisenden Bewegungen entfernen. Sei behutsam und rubbel nicht zu doll!
  • Nach der Einweichphase wird die Puppe aus der Seifenlauge herausgeholt und gründlich mit klarem Wasser ausgespült bis kein Schaum mehr mitkommt.
  • Durch leichtes Drücken kann das überschüssige Wasser ablaufen. Mit einer behutsamen Massage, die bestimmt gerne von der Puppenmama oder dem Puppenpapa durchgeführt wird, kann der Körper wieder in Form gebracht werden.

Bitte nicht ausfringen oder trockenrubbeln, da sich die Wollfüllung des Körpers sonst verschieben und verklumpen könnte.

Auch die Haare nur behutsam trocken tupfen, damit sie nicht verfilzen.

 

  • Jetzt wickel die Puppe in ein Handtuch und drück noch einmal vorsichtig das überschüssige Wasser aus. Danach legst Du sie auf einem frischen Handtuch an einen warmen Ort zum Trocknen.

Die Trocknungsphase dauert 1- 2 Tage, bei der zwischendurch das feuchte Handtuch gegen ein neues Handtuch getauscht werden sollte. Zum Schluss kann sie an der frischen Luft zu Ende trocknen.

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